wichtige Förderung für die Landschaftspflege der Oberen Treenelandschaft

23.01.2025

Die Lokale Aktion Obere Treenelandschaft wird weiter mit Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) gefördert. Das ist eine gute Nachricht für die biologische Vielfalt und das gute Miteinander für unsere Landschaft. Als Landschaftspflegeverband führt der Naturschutzverein Obere Treenelandschaft Naturschutzberatung für landwirtschaftliche Betriebe und Kommunen durch und ermöglicht die Umsetzung von Naturschutz- und Landschaftspflegemaßnahmen durch vor Ort abgestimmte Konzepte. Die professionelle Dienstleistung für die Organisation und Koordination von Naturschutzmaßnahmen und die Pflege und Unterhaltung der FFH-Gebiete wird für die nächsten drei Jahre zum Erhalt, zur Wiederherstellung und zur Entwicklung der biologischen Vielfalt gefördert. Die Beratung der Landbewirtschafter und der Schutz unterschiedlicher Lebensraumtypen steht dabei im Vordergrund. Es ist dabei so wichtig wie nie, verschiedene Interessensgruppen gemeinsam an einen Tisch zu bekommen.
Der mit Vertretern von Landwirtschaft, Kommunen und Naturschutz besetzte Verein betreut eines der größten Naturschutzgebiete Schleswig-Holsteins und arbeitet mit der Schrobach-Stiftung eng und vertrauensvoll zusammen. In dem ca. 130.000 ha großen Projektgebiet mit dem 1.647 ha große Naturschutzgebiet der Wald-, Moor- und Heidelandschaft der Fröruper Berge und der oberen Treenelandschaft werden Flächen im Sinne des Naturschutzes entwickelt. Im Rahmen des landesweiten Prioritätenkonzeptes für Lebensraumtypen werden viele Maßnahmen zur Verbesserung des Erhaltungszustands durchgeführt und die Lokale Aktion Obere Treenelandschaft setzt hierfür auch Maßnahmen zur Verbesserung der Moore und der feuchten Heiden um. Die gelungene Wiedervernässung vom Budschimoor ist hier ein Beispiel zum Vorzeigen und im Rahmen der Förderbescheidübergabe gab es die Gelegenheit einer kurzen Führung. Der Förderbescheid wurde von Minister Tobias Goldschmidt übergeben und mit dabei waren auch die Wanderschäferin der Region sowie Vertreter vom Verein, vom Deutschen Verband für Landschaftspflege, von der Schrobach-Stiftung und den Kommunen.